Beyblades – der Renner auf den Schulhöfen

Fragt jemand den 11-jährigen Max oder den 7-jährigen Lukas, warum sie Beyblades haben und damit spielen, der bekommt eine einfache Antwort: „Das macht total Spaß“. Mit Beyblades kreiseln die Kids auf dem Schulhof, im Klassenraum oder einfach auf der Straße gegeneinander und der Beyblade mit am meisten Ausdauer oder der, der den anderen aus der Arena kickt, hat gewonnen. Das Spiel basiert auf der Serie Beyblade: Metal Fusion.

Die Kinder, die beim Beyblade-Battle zugucken, schreien Storm Pegasus, Counter Leone oder Dark Wolf. Denn so heißen die kleinen Metallkreisel, die gegeneinander fighten. Eigentlich sind es ganz normale Kreisel, die durch einen Plastikstreifen mit Speed versehen werden. In der Regel treten zwei Kreisel in einer recht kleinen Arena gegeneinander an. Sie muss so eng sein, damit es zur Interaktion zwischen den Beyblades kommt.

Interaktion wird überhaupt groß geschrieben. Die Kinder tauschen sich untereinander aus, spielen miteinander und machen etwas gemeinsam. Gerade für Jungs ist das Messen untereinander eine sehr wichtige Erfahrung. Oftmals wird dieser Kampf über Streitereien ausgetragen. Beyblades stellen eine friedlichere Methode dar, sich untereinander zu vergleichen. Damit verschwinden in vielen Situationen die Kämpfe in den Klassenräumen. Stattdessen stecken die Jungs die Köpfe zusammen und spielen beziehungsweise kämpfen. Davon sind wiederum diese Kinder ausgeschlossen, die keine 10 Euro für einen Beyblade ausgeben können.  Die billigeren Immitationen fallen zu leicht auseinander.

Die Idee der Beyblades stammt aus einer japanischen Zeichentrickserie, die Beyblade: Metall Fusion heißt. Im Mitttelpunkt der Serie steht Kenta, ein kleiner Junge. Sein Ziel ist es ein großer Beyblader zu werden. Doch er ist noch nicht gut genug. Dem Geheimnis der Blades kommt er erst durch Gingka auf die Spur. Gingka lernte er kennen, als er von anderen überfallen wurde und Gingka ihm zu hilfe eilt. Wobei die Serie selbst von schnellen Bildfolgen im Mangastil begleitet ist. Die Kreisel stammen aus dieser Serie.

Viele Kinder sammeln die Beyblades wie Trading-Karten und mit einer Beyblade Arena macht es natürlich erst richtig Spaß. Die Blades selber gibt es als normale Kreisel und auch mit Beleuchtung, dann sind sie entsprechend teurer. Auch für die Wii Spielkonsole oder Nintendo DS wurde ein Spiel entwickelt. Wobei der pädagogische Nutzen beim realen Bladen wohl am höchsten ist. Das Kreiseln schult das Miteinander und das geschickte Einsetzen der Blades. Kämpfe können damit auf einer anderen Ebene ausgetragen werden und so träumen derzeit auch Max oder Lukas davon ein großer Beyblader zu werden.

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