S.Oliver

Wissenswertes über S.Oliver

Als Popikone Dieter Bohlen 2003 zusammen mit Ex-Freundin Estefania im Fernsehen auftrat, um für die S.Oliver Selection Werbung zu machen, hatte es die Modemarke aus Rottendorf bereits an die Spitze des europäischen Modegeschäfts geschafft. Bohlen äußerte damals mit seinem typisch breiten Grinsen, dass s.Oliver eine richtig gute Marke „mit coolen Klamotten“ sei. In aller Einfachheit traf er damit das Image, dass sich s.Oliver seit seiner Gründung hart erarbeitet hat. Entstanden ist die Marke für Mode, Kleidung & Schuhe 1969 in Würzburg, als Bernd Freier auf die besondere Idee kam, eine neue Boutique mit dem Namen „Sir Oliver“ zu eröffnen. Das „Sir“ hatte sich Freier von Charles Dickens‘ „Oliver Twist“ geliehen. Er wollte damit seinem Klamottenladen ein britisches und generell internationales Flair verleihen.

Ohne „Sir“ kam der Erfolg bei den Damen

Schon wenige Jahre später musste Freier, der in der Zwischenzeit durch Kontakte zu Textilherstellern in Indien ersten bedeutende Schritte in der Modebranche unternahm, das „Sir“ nach einem Rechtsstreit an einen deutschen Parfümhersteller abtreten. Aber auch ohne adlige Anrede wurde das kürzere s.Oliver zu einer beliebten Wahl bei Herren- und vor allem auch bei Damenbekleidung. Wer weiß – würde das Sir noch im Titel stehen, vielleicht wäre letzteres Geschäft weit weniger gut laufen!? Die Stationen der stetigen Weiterentwicklung s.Olivers reichen danach vom Kauf der Marke Chicago Jeans im Jahre 1987 über die sechs Jahre später erfolgte Gründung der Chaloc GmbH bis zum Vertrieb der Produkte in verschiedenen Shops weltweit. Schon gut zehn Jahre später konnten dann bereits die ersten Modegeschäfte in den Nachbarländern Österreich, Schweiz, Niederlande und Luxemburg eröffnet werden. Der Expansion von s.Oliver schien nichts mehr im Wege zu stehen. Heute werden aus der Firmenzentrale in Rottendorf bei Würzburg jeden Tag mehr als 400.000 Kleidungsstücke in die ganze Welt verschickt. Die Mode, Kleidung & Schuhe von s.Oliver sind das Produkt von weltweit knapp 8000 Mitarbeitern, davon 1500 in Rottendorf. Insgesamt gibt es mehr als 170 eigene s.Oliver-Stores und bis zu 400 Geschäfte, in denen die Marke zusammen mit seinen Partnern erhältlich ist. Zudem gibt es europaweit mittlerweile knapp 2000 Läden, die s.Oliver verkaufen.

Die drei Welten des s.Oliver

Unter der Marke s.Oliver gibt es aktuell drei Untermarken, die sich jeweils an unterschiedliche Ziel- und Altersgruppen richten. Für Kleidung, die mehr für Freizeit und Hobby benutzt wird, gibt es „s.Oliver Casual“. Jugendliche und Teenager werden hingegen mit der jüngeren und style-betonenderen Marke „QS by s.Oliver“ angeworben. Für gehobenere Ansprüche und einen erwachsen und dezenteren Stil, bietet „s.Oliver Selection“ als dritte „s.Oliver Lifstylewelt“ Mode für alle Anlässe. Mit seinen unterschiedlichen Angeboten für Jederman schaffte es s.Oliver zuletzt, einen jährlichen Umsatz von über einer Milliarde Euro zu erwirtschaften. Aus der kleinen „Sir Oliver“-Boutique ist ein wahrer Bekleidungsgigant geworden!

Hersteller: www.soliver.de

Meinungen: www.idealo.de

  • Kinderartikel aus der ganzen Welt

    Es dauert nicht lange, schon ist aus dem Baby ein Kind geworden, das seinen eigenen Kopf hat – und diesen durchzusetzen versucht. Ob es der Wunsch nach neuem Spielzeug ist, dem Schulranzen, den der Klassenkamerad gerade geschenkt bekommen hat oder einem Paar Schuhe in ausgefallenen Farben. Was Sie dem Nachwuchs schließlich zugestehen, ist Ihre Entscheidung. Als Hilfestellung erhalten Sie hier von regelmäßigen Updates zu Neuigkeiten auf dem Markt der Kindermode über Spielzeug- hersteller bis zu Möbeln für das Kinderzimmer grundsätzliche Informationen zu allem rund ums Familienleben.