Playmobil

Wissenswertes über Playmobil

Ein überdimensional großer Kopf, ein breites Lächeln und keine Nase – fertig war das Playmobil-Gesicht. Erfinder und Vater aller Playmobilfiguren Hans Beck wollte das Spielzeug nicht zu komplex und trotzdem flexibel gestalten. Bei dem Design der 7,5 cm messenden Figuren hielt er sich deswegen an Kinderzeichnungen, und schon bald war er davon überrascht, wie schnell Baby & Kind das neue Spielzeug ins Herz schlossen. „Die Figuren wurden von den Kindern sofort akzeptiert“, sagte Beck im Nachhinein. „Sie dachten sich sofort kleine Szenen aus und wollten gar nicht mehr aufhören, mit Playmbobil zu spielen“, stellte der Playmobil-Vater zufrieden fest. Heute wie damals wird Playmobil von der Brandstätter Gruppe in Zirndorf produziert.

Die plötzliche Chance der Playmobilfiguren

Als 1975 die Entscheidung fiel, Playmobil weltweit zu verkaufen, befand sich die Welt gerade tief in einer schweren Ölkrise. Da sich in dieser Zeit die Kunststoffpreise verzehntfachten, wagte Horst Brandstätter, Chef der Brandstätter Gruppe, die Markteinführung der heute so populären Produkte. Die clevere Idee lag darin auszunutzen, dass Großkunststoffartikel zu diesem Zeitpunkt völlig unrentabel in ihrer Herstellung wurden und daher kleine Spielzeuge eine große Chance erhielten.

In der 35-jährigen Verkaufsgeschichte wurde Playmobil bald zu einem der größten Rivalen der Lego-Spielzeuge. Das Playmobil Universum setzt dabei in der Regel auf realistischere und akkurate Darstellungen von Kostümen, Gegenständen und Werkzeugen sowie auf eine genaue Bezugnahme zu einer klar definierten historischen Epoche. Mit einer besonderen Liebe zum Detail sind vor allem die modernen Konstrukute im Stadtleben wie Autos, Kräne, Feuerwehrfahrzeuge, Züge und Bote ausgestattet.

Warum denn immer Ritter, Indianer und Piraten?

„Warum sind es denn immer Städte, Ritter, Indianer und Piraten?“, mag sich manch einer fragen, der mit den Plastikfigürchen aufgewachsen ist. Der Grund liegt darin, dass sich das Brandstätter Unternehmen Playmobil für entschieden hat, sich in erster Linie an Kinder im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren zu richten und sich daher auf diese altbekannten historischen Perioden zu beschränken. Auch wenn es erst unwahrscheinlich erschien, dass auch ältere Kinder oder gar Erwachsene mit Playmobil spielen, verlängern viele Erwachsene ihre Kindheit gerne und freuen sich genauso sehr wie der Nachwuchs, mit den beliebten Figuren zu spielen. Einige sind sogar den letzten beiden Jahrzehnten zu begeisterten Sammlern geworden.

Was Playmobil zu ausgesuchten Objekten der Begierde für Sammler werden lässt, sind die vielen limitierten Editionen mit dem Playmobil Logo, die nur an Bord von ausgesuchten Flügen und Duty-Free Shops angeboten werden. Doch auch dort hört die Sammlerfreude noch lange nicht auf. Vom klassischen Sammeln der Figuren abgesehen, kann man auch bei Miniatur-Kriegssimilationen, der Kreation von Foto-Serien und kleinen Trickfilmen seiner Begeisterung für Playmobil freien Lauf lassen.

Hersteller: www.playmobil.de

Meinungen: www.idealo.de

  • Kinderartikel aus der ganzen Welt

    Es dauert nicht lange, schon ist aus dem Baby ein Kind geworden, das seinen eigenen Kopf hat – und diesen durchzusetzen versucht. Ob es der Wunsch nach neuem Spielzeug ist, dem Schulranzen, den der Klassenkamerad gerade geschenkt bekommen hat oder einem Paar Schuhe in ausgefallenen Farben. Was Sie dem Nachwuchs schließlich zugestehen, ist Ihre Entscheidung. Als Hilfestellung erhalten Sie hier von regelmäßigen Updates zu Neuigkeiten auf dem Markt der Kindermode über Spielzeug- hersteller bis zu Möbeln für das Kinderzimmer grundsätzliche Informationen zu allem rund ums Familienleben.