Laufgitter – Rückzugsort oder Gefängnis?

Wenn ein Baby so langsam ins Krabbelalter kommt, ist höchste Vorsicht geboten. Denn mit der Neugier wächst auch das Risiko, dass sich Ihr Liebling irgendwo verletzt. Doch muss es deswegen immer gleich ein Laufgitter sein? Wir listen die Vor- und Nachteile auf.

Wenn das Kind so langsam das Krabbeln und Laufen lernen will, haben es die Eltern nicht immer ganz einfach. Da kommt so ein Laufgitter natürlich gelegen, denn es gibt dem Kind ein großes Stück Eigenständigkeit, ohne dass es sich dabei verletzen kann. Außerdem müssen die Eltern nicht immer ein Auge auf den kleinen Sprössling haben, wenn sie den alltäglichen Dingen im Haushalt nachgehen wollen. Doch es gibt auch Nachteile.

Pro Kinderlaufgitter

  • wenn Sie mit dem Haushalt beschäftigt sind, ist es sehr von Vorteil das Kind in Sichtweite im Laufgitter zu haben und nicht andauernd hinterher laufen zu müssen
  • wenn Sie wichtige Gespräche oder Telefonate führen, kann das ebenso von Vorteil sein
  • das Laufgitter bietet eine tolle Möglichkeit für das Kind sich aufrecht hinzustellen, an den Gitterstreben hochzuziehen und dies mehrere Male zu üben, ohne dass etwas passiert.
  • Die weiche Unterlage im Laufgitter federt Stürze ab und oft wird dort sogar ein Mittagsnickerchen gemacht
  • Die Kleinen sind sicher vor älteren Geschwistern, die sie entweder ärgern oder so sehr umgarnen, dass es für die Babys unangenehm wird
  • Aus dem Laufgitter können die Eltern eine perfekte Spielwiese für die Kleinen machen, sodass sie sich stundenlang darin beschäftigen und lernen können

Kontra Kinderlaufgitter

  • das Laufgitter sollte mindestens eine Größe von 1×1 Meter haben, jedoch hat nicht jede Familie solch ein großes Platzangebot
  • viele Kinder fühlen sich in diesem begrenzten Raum eingesperrt und akzeptieren das Laufgitter überhaupt nicht
  • auch wenn das Laufgitter mit viel Spielzeug ausgestattet, langweilen sich viele Kinder nach einer gewissen Zeit darin und fühlen sich eingeschränkt
  • irgendwann kommt das Kind in das Alter, in dem es auch von allein aus dem Laufstall klettern kann. Das ist dann meist noch gefährlicher als gar keins zu haben und es ist vorbei mit der Kindersicherheit.
  • Eltern könnten in die Gefahr kommen, das Kind auch dann im Laufgitter zu platzieren, wenn es gar nicht nötig ist, zum Beispiel wenn man einfach gemütlich Fernsehen will

Unser Fazit: Ein Kinderlaufgitter ist dann sehr nützlich, wenn das Kind für kurze Zeit sicher untergebracht werden soll. Längere Zeit oder aus unwichtigen Gründen sollte das Kind jedoch nicht im Laufstall bleiben, da es sich sonst eingesperrt und im Bewegungsdrang eingeschränkt fühlt.

Nun liegt es in ihrer Hand zu entscheiden, ob sie ein solches Möbelstück in den eigenen vier Wänden brauchen oder nicht. Beim Kauf gibt es allerdings einiges zu beachten. So sollten Sie auf jeden Fall auf ein gültiges Gütesiegel und auf die Verarbeitung achten, damit Ihr Liebling garantiert ganz sicher ist. Außerdem sollten keine abnehmbaren Kleinteile verbaut sein und der Boden sollte auch für etwas schwerere Kinder stabil genug sein. In jedem Fall lohnt sich auch immer ein Preisvergleich für Laufgitter, denn oftmals bezahlen ahnungslose Kunden viel zu viel für nicht ausreichende Qualität.

 

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    Es dauert nicht lange, schon ist aus dem Baby ein Kind geworden, das seinen eigenen Kopf hat – und diesen durchzusetzen versucht. Ob es der Wunsch nach neuem Spielzeug ist, dem Schulranzen, den der Klassenkamerad gerade geschenkt bekommen hat oder einem Paar Schuhe in ausgefallenen Farben. Was Sie dem Nachwuchs schließlich zugestehen, ist Ihre Entscheidung. Als Hilfestellung erhalten Sie hier von regelmäßigen Updates zu Neuigkeiten auf dem Markt der Kindermode über Spielzeug- hersteller bis zu Möbeln für das Kinderzimmer grundsätzliche Informationen zu allem rund ums Familienleben.