Fahrradhelme für Kinder – darauf sollten Sie achten!

Langsam wird es wieder wärmer draußen und unsere Kleinsten zieht es in die Natur. Das Fahrradfahren macht bei Sonnenschein natürlich am meisten Spaß und besonders bei langen Touren kommen unsere Kinder so richtig auf ihre Kosten. Eins darf dabei jedoch nicht vergessen werden: der passende Fahrradhelm!

Der dient nämlich zum Schutz der Kleinen und kann oft sogar überlebenswichtig sein. Deshalb sollten Sie Ihr Kind niemals (!) ohne einen passenden Helm aufs Fahrrad steigen lassen und in der Hinsicht auch selbst ein Vorbild sein. Doch Helm ist nicht gleich Helm – viele Kopfbedeckungen weisen große Sicherheitslücken auf und sind daher nicht geeignet für die empfindlichen Köpfe unserer Kinder. Wir zeigen, worauf Sie beim Kauf achten sollten.

Die Kennzeichnung

Am wichtigsten ist es, dass der Helm alle gesetzlichen Sicherheitsstandards erfüllt. Das ist an den gültigen Prüfsiegeln wie dem CE-Zeichen und dem Normhinweis EN 1078 zu erkennen. Achten Sie also beim Kauf immer auf diese Zeichen, denn sonst schützt der Helm nicht zuverlässig genug.

Die richtige Größe

Bei einem Fahrradhelm ist es nicht so wie bei einer Kinderhose. Der Satz „Da wächst mein Kind noch rein“ wäre beim Thema Sicherheit beim Fahrradfahren ein fataler Fehler. Ist der Fahrradhelm nämlich zu groß, kann er beim Sturz verrutschen. Ist er zu klein, kann er den Kopf, die Ohren oder die Halsschlagader einquetschen. Deshalb müssen Sie vor dem Kauf den Kopf Ihres Lieblings abmessen!

Der Verschluss und die Riemen

Der Verschluss ist ebenfalls sehr wichtig, denn er sollte zuverlässig und schnell einrasten und dann bombenfest sitzen. Von Billigprodukten, die den Helm mit einem Klettverschluss am Kopf halten sollen, sollten Sie auf jeden Fall die Finger lassen! Die Riemen dürfen nicht scharfkantig sein und müssen eng anliegen. Optimale Sicherheit bieten Riemen, die am Ohr ein Dreieck bilden.

Die Lüftung

Besonders im Frühling und Sommer ist es wichtig, dass der Helm mehrere Belüftungsschlitze besitzt. Das Fahrradfahren macht nämlich plötzlich überhaupt keinen Spaß mehr, wenn der Schweiß nur so ins Gesicht tropft. Gleichzeitig sollten Sie darauf achten, dass die Belüftungsschlitze mit einem dünnen Netz bespannt sind. Dann können nämlich keine Fliegen oder gar Wespen hineinfliegen und das Kind verletzen.

Der Austausch

Generell sagt man, dass der Helm nach spätestens 5 Jahren ausgewechselt werden sollte. Ausnahme gilt natürlich, wenn Ihr Kind noch ziemlich jung und im Wachstum ist – dann sollte jedes Jahr ein passender Helm gekauft werden. Aber Achtung: Wenn Ihr Kind auf den Helm gefallen ist, sollten Sie diesen unverzüglich austauschen, auch wenn äußerlich keine Spuren zu sehen sind. Meistens befinden sich auf dem Kunststoff dann mikrofeine Risse, die beim nächsten Sturz aufreißen und nicht mehr zuverlässig schützen. Beschädigte Helme kann man übrigens auch oft zu günstigen Konditionen gegen ein neues Modell umtauschen (Quittung ist dabei erforderlich).

Also achten Sie beim nächsten Kauf unbedingt auf die genannten Kriterien. Am besten nehmen Sie Ihren Schützling mit, denn natürlich ist den Kleinen das Design auch ganz besonders wichtig. Wenn der Fahrradhelm dem Kind gefällt, wird er garantiert auch oft und gern getragen.

Foto: Flickr/ Westside Shooter

 

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