Kinderlebensmittel – Bestenfalls eine Mogelpackung

Dass Kinder Süßigkeiten und Schokolade lieben, ist wohl allen bekannt. Doch nun findet man eine neue „Bedrohung“ in den heimischen Kühlschränken: Sie lockt mit „extra viel Milch“ oder „wertvollen Vitaminen“ und zieht Kinder mit lustigen Verpackungen in ihren Bann: Lebensmittel, die speziell für Kinder entwickelt werden. Fakt ist dabei eins: Kindgerecht sind sie nicht.

Obst und Gemüse für Kinder fallen schon mal gänzlich aus und auch sonst sind die lustigen Lebensmittel a la Ferdi Fuchs und Bärchenwurst für unsere Kleinen alles andere als gesund: Von über 400 Sorten unterscheiden sich die meisten entweder gar nicht von anderen Produkten oder sind so mit Zucker, Fett und Vitaminen vollgepumpt, dass es in jedem Falle schädlich ist. Dabei machen Süßigkeiten und Schokolade den größten Teil der Lebensmittel aus. Warum wird so etwas angeboten? Reine Profitgier! Denn für Kinder kann es gar nicht süß genug sein, das wissen auch die Hersteller.

Von allem etwas zu viel

Kinderlebensmittel sind viel zu süß.

Manches Kinderprodukt enthält schon so viel Zucker, wie ein Kind pro Tag zu sich nehmen sollte. Die Eltern wissen das natürlich nicht, denn es wird getrickst, was das Zeug hält. Da glänzt dann gern das Fruchtgummi „ohne Fett“ – enthält dafür aber jede Menge Zucker. Außerdem wird der Zuckergehalt gern verschleiert, indem er auf mehrere Zuckerarten aufgeteilt wird. Deshalb gilt es: Lassen Sie sich von solch prägnanten Aufschriften nicht in die Irre führen!

Kinderlebensmittel werden häufig mit Vitaminen und Mineralstoffen angereichert.

Und das ist keinesfalls eine gute Sache. Denn Kinder sollten sich eigentlich so ausgewogen ernähren, dass eine zusätzliche Versorgung gar nicht nötig ist. Außerdem wird die Nährstoffzufuhr am Referenzwert für die Erwachsenen ausgerichtet. Im schlimmsten Falle kommt es auch hier wieder zu einer Überdosierung. Studien beweisen, dass Kinder oftmals das zwei bis achtfache an Vitaminen zu sich genommen haben als empfohlen.

Kinderlebensmittel sind viel zu fettig.

Kinder essen sowieso schon zu viel fettige Wurst und Fleisch – spezielle Kinderwurst regt nur noch mehr zum Verzehr an. Und auch hier bemerken wir wieder das gleiche Problem: Entweder die „Wurst in Bärchenform“ unterscheidet sich überhaupt nicht von anderen Wurstsorten (außer natürlich vom Preis!) oder sie ist angereichert mit zu vielen gesättigten Fettsäuren.

Im Fazit: Kinderlebensmittel sind Produkte, die gut und gern in den Supermarkt-Regalen und Kühlschränken liegen bleiben können.

  1. Weil sie ungesund sind.
  2. Weil sie sich oft nicht von anderen Produkten unterscheiden.
  3. Weil sie Ihnen nur unnötig Geld aus der Tasche ziehen.
  4. Weil sie Dinge versprechen, die sie gar nicht halten können.

 

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