1, 2, 3 – liebe Kinder sind keine Zauberei

Manches Mal könnte man nach einem Zaubermittel rufen, vor allem, wenn man einen harten Tag hatte und dann die lieben Kleinen so gar nicht so wollen, wie man selbst! Natürlich gibt es kein Allheil- oder Wundermittel, aber mit ein paar Tipps, schafft man vielleicht so manche Hürde. Konsequenz und Liebe müssen sich nicht ausschließen. Und Phasenweise, das werden alle Eltern bestätigen, wird es immer wieder zu Machtproben kommen. Hier hilft es, wenn man sich im Vorfeld schon einmal eine Erziehungsstrategie zurechtlegt, damit beide Elternteile im „Ernstfall“ an einem Strang ziehen.

  • Wutausbrüche

  • Streitereien zwischen Geschwistern

  • Schmollen

  • Bewusstes Stören

  • Null-Bock-Verhalten

Solche Verhaltensweisen sind normal und begleiten Kinder und Eltern zwischen Kindergartenalter und Pubertät in regelmäßigen Zeitabständen. Mit ein paar einfachen Tipps kann gestressten Eltern hier geholfen werden und das Kind kann lernen, dass bestimmtes Verhalten nicht erwünscht ist. Streiten, Schimpfen und Schreien stören bei der Erziehung und sollten daher schnell abgestellt werden. Das Störverhalten des Kindes stoppen und ein konstruktives Verhalten starten, wie eben die Hausaufgaben zu erledigen, das Zimmer aufzuräumen und anderen gegenüber einen respektvollen Umgang zu pflegen.

Zuerst sollte man dem Kind klarmachen, dass man bestimmte Dinge, wie Bocken, Schreien usw. nicht akzeptiert, sondern man einfach bis drei zählt, damit es Zeit hat, damit aufzuhören. Das muss man dem Kind allerdings in einem ruhigen Gespräch verdeutlichen, während des Bockigseins bringt dies nichts. Das langsame Zählen gibt dem Kind die Chance, mit dem unerwünschten Verhalten aufzuhören. Tut es dies nicht, muss die vorher angekündigte Bestrafung erfolgen. Das kann eine Auszeit vom Familienleben, eine Reduzierung der Fernsehzeit, Verbot von Computer oder Telefon bedeuten oder aber auch, dass es nun eine bestimmte, vielleicht ungeliebte Aufgabe im Haushalt übernehmen muss. Die Strafen richten sich auch nach dem Alter des Kindes, vor allem die Auszeit vom Familiengeschehen in einem anderen Raum, sollte zeitlich begrenzt dem Alter des Kindes entsprechen. Sich in Diskussionen mit dem Kind verwickeln zu lassen, ist definitiv nicht förderlich, wenn das Verhalten des Kindes augenblicklich gestoppt werden soll. Konsequent verlangen, dass es aufhört, bis man bis drei gezählt hat und nicht erst erklären, warum. Konsequenz auch bei der Bestrafung, damit man gegenüber dem Kind die Autorität nicht einbüßt.

Fotos: Children Walking on Trail von vastateparksstaff, CC-BY

 

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